reisebericht: sydney, 5.2.2002

endlich in sydney angekommen. leider regnet es gerade, und ich habe einen platz
im bus fuer heute abend gebucht, deshalb sitze ich jetzt hier auch im internet-
kaffee und schreibe meinen ersten reisebericht. falls sich die sache manchmal
etwas chaotisch liest, so liegt das am jetlag…ich koennte laut herausschlafen.

aber zurueck zum thema. japan war eigentlich recht unterhaltsam. gewohnt habe
ich in einem alten, klassischen japanischen holzhaus , denn ein
normales hotel kann man sich in tokyo einfach nicht leisten. der vorteil daran
war jedoch, mal zu sehen wie die japaner (jedenfalls frueher) gehaust haben.
ueberall so ganz duenne waendchen, auf dem boden reisstrohmatten und geschlafen
wurde ebenfalls auf matten, die zu diesem zweck zuerst ausgerollt werden
mussten. im haus durften auch keine schuhe getragen werden, sonst gabs
von der geisha eins mit dem faecher vor den latz. stimmt natuerlich
nicht, es gab keins vor den latz, aber geisha hatte es eben auch keine…
so ein altes haus mit ganz duennen waendchen ist natuerlich auch nicht
einfach zu heizen. ich habe jedenfalls gefroren wie ein alter samurai.

nebst komischen haeusern machen die japaner auch sonst so manches anders
als wir. am ersten morgen zum beispiel, da habe ich mir einen donut
gekauft. also ueber den donut selbst moechte ich hier nichts sagen, dass
muss man schon erlebt haben. aber zum donut dazu gabs noch werbematerial
in den gleichen sack, und dass nicht zu knapp. das werbematerial hatte
dabei etwa das doppelte volumen des donuts selber. DAS ist preis-leistung!
was auch ungemein beeindruckt ist der redeschwall sangesaehnlich
vorgetragenen japanischs, welches nach jedem kauf von seiten des verkaeufers
gleich einem platzregen auf einen herniederprasselt. ob dies nun ein donut oder
ein kaugummi ist spielt hierbei keine rolle. ich kann nur raten, bei
groesseren kaeufen in japan vorher urlaub einzugeben!

uebrigens noch ein kleines vorurteil, welches sich fuer mich erledigt hat:
die japaner tragen in der stadt nicht atemmasken, um sich vor schlechter
luft zu schuetzen, sondern um die mitmenschen vor ihrer eigenen erkaeltung
zu verschonen!

in diesem sinne, bis zum naechsten bericht gruesst

daniel glauser san

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